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Sinfonie kurz und knapp

Wer und was ist Sinfonie?

Sinfonie ist eine Softwarelösung für Einrichtungen der Sozialwirtschaft. Als modulare Komplettlösung unterstützt Sinfonie zentrale Aufgaben in Dokumentation, Verwaltung, Planung, Abrechnung, Qualitäts­management, Controlling und mehr.

Wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen und begleiten unsere Kunden mit einem eigenen Team aus Entwicklung, Produktmanagement, Kundenservice, Schulung und Projektumsetzung – alles aus einer Hand. Mehr Infos

Für wen ist Sinfonie?

Sinfonie passt für eine Vielzahl von Einrichtungsarten in der Altenhilfe, Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe sowie für Komplexträger, die verschiedene Einrichtungen in einer Datenbank verwalten möchten. Mehr Infos

Was macht Sinfonie besonders?

Sinfonie verbindet Individualität mit zentraler Datenhaltung. Die Software wird auf Ihre Einrichtung und Ihre Abläufe abgestimmt, während alle Daten in einer gemeinsamen Datenbank zusammengeführt werden – auch über mehrere Standorte und Einrichtungsarten hinweg. Das macht Sinfonie stark für Einrichtungen und Träger aller Größen, insbesondere für Komplexträger: keine doppelte Anlage von Personen, eine zentrale und einheitliche Datenbasis und durchgängige Prozesse, die zu Ihrer Organisation passen. Mit über 30 Jahren Erfahrung und als inhabergeführtes Unternehmen steht Sinfonie für praxisnahe Entwicklung, Verlässlichkeit und langfristige Partnerschaft. Mehr Infos

Kontakt

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Gut zu wissen

Ihre Fragen kurz beantwortet

Wo kann ich eine Präsentation buchen?

Eine Präsentation können Sie direkt über unser Kontaktformular oder telefonisch bei unserem Team anfragen. Wir melden uns bei Ihnen und stimmen gemeinsam einen passenden Termin ab. Infotermin buchen

Gibt es ein Demo von Sinfonie?

Wir von Sinfonie verzichten bewusst auf eine Demo. Da unsere Software individuell auf die Anforderungen Ihrer Einrichtung abgestimmt wird, zeigen wir Ihnen Sinfonie persönlich entsprechend Ihrer Bedürfnisse. Infotermin buchen

Ist Sinfonie individualisierbar?

Ja. Sinfonie ist modular aufgebaut und kann an unterschiedliche Einrichtungen, Prozesse und Anforderungen angepasst werden. Gemeinsam prüfen wir, welche Lösung am besten zu Ihnen passt. Zum Funktionsspektrum

Unterstützt Sinfonie die Telematikinfrastruktur?

Ja. Sinfonie unterstützt Einrichtungen beim Anschluss an die Telematikinfrastruktur und bietet passende Lösungen rund um die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen. Mehr Infos

Wie läuft die Einführung von Sinfonie ab?

Die Einführung erfolgt Schritt für Schritt: von der ersten Beratung über die Planung und Einrichtung bis hin zu Schulung, Umstellung und laufender Betreuung. Erste Beratung buchen

Bekommen wir Unterstützung bei der Umstellung?

Ja. Unser Team begleitet Sie während der Umstellung und unterstützt Sie bei Fragen zur Einrichtung, Anwendung und Organisation der neuen Abläufe. Mehr Infos

Gibt es Schulungen für Mitarbeitende?

Ja. Wir bieten regelmäßig Schulungen an, damit Sie und Ihre Mitarbeitenden sicher mit Sinfonie arbeiten und die Software im Alltag bestmöglich nutzen können. Zur Akademie

Verwendet Sinfonie KI?

Ja, Sinfonie setzt künstliche Intelligenz gezielt ein. Unsere KI-Assistenten unterstützen Sie im Alltag, vereinfachen wiederkehrende Aufgaben und helfen dabei, wertvolle Zeit zu sparen. Mehr Infos

Kann Sinfonie in der Cloud betrieben werden?

Ja, Sinfonie kann auch in der Cloud betrieben werden. Welche Betriebsform am besten passt, klären wir gemeinsam mit Ihnen – abgestimmt auf Ihre Anforderungen, Ihre IT-Struktur und Ihre Arbeitsweise. Erste Beratung buchen

Was kostet Sinfonie?

Der Preis richtet sich nach Ihren Anforderungen, den gewünschten Fachbereichen (z . B. Pflege-/Betreuungs­dokumentation, Personenverwaltung, KI-Assistenten) sowie möglichen kostenpflichtigen Add-Ons und Schnittstellen (z. B. Sinfonie Touch, FiBu- sowie Dienstplan-Schnittstellen). Auf dieser Grundlage erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das zu Ihrer Einrichtung passt. Angebot für Ihre Sparte anfordern

Sinfonie klingt toll, kann ich bei euch arbeiten?

Neue Talente sind bei uns immer willkommen! Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Karriereseite. Alternativ können Sie sich auch initiativ bei uns bewerben. Offene Stellen

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PeBeM nach dem Abschlussbericht – Wie geht es weiter?

Letzte Aktualisierung: Mar 26, 2026 | Alle Beiträge, Allgemein, Branchennews, Fachliches, Sinfonie

Ein kurzer Überblick

Mit dem Personalbemessungsverfahren für die Pflege (PeBeM) wurde in den vergangenen Jahren ein Ansatz entwickelt, um den tatsächlichen Personalbedarf in der stationären Pflege wissenschaftlich fundiert zu bestimmen. Grundlage war das Modellprogramm nach § 8 Abs. 3b SGB XI, das über mehrere Jahre hinweg Daten erhoben und praktische Erfahrungen aus Einrichtungen zusammengeführt hat.

Das Ziel war ein Verfahren zu entwickeln, das nachvollziehbar zeigt, wie viel Personal für eine qualitativ angemessene Pflege tatsächlich benötigt wird. Dadurch sollte es langfristig zu einer besseren Personalausstattung und transparenteren Personalplanung beitragen.

Mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts endete nun die Projektphase. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Rolle PeBeM künftig im Pflegealltag spielen wird.

Was PeBeM leisten sollte

Die Diskussion um eine bedarfsgerechte Personalbemessung begleitet die Pflegebranche seit vielen Jahren. Einrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Personalplanung zwischen gesetzlichen Vorgaben, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und tatsächlichen Versorgungsbedarfen auszubalancieren.

PeBeM sollte hier einen neuen Ansatz bieten. Das Verfahren basiert darauf, Pflegebedarfe systematisch zu erfassen und daraus einen strukturierten Personalbedarf abzuleiten. Dadurch sollten Pflegeeinrichtungen eine belastbare Grundlage für ihre Personalplanung erhalten und gleichzeitig politische Entscheidungsprozesse mit fundierten Daten unterstützt werden.

Darüber hinaus wurde PeBeM auch als Instrument verstanden, um Organisationsstrukturen in Einrichtungen weiterzuentwickeln und Aufgaben zwischen verschiedenen Qualifikationsstufen klarer zu strukturieren. Auch sollte es dazu beitragen, Strukturen und Abläufe in Pflegeeinrichtungen transparenter zu machen und organisatorische Prozesse gezielter weiterzuentwickeln.

Projektende und veränderte Rahmenbedingungen

Mit dem Abschluss des Modellprogramms endet zunächst die offizielle Projektphase. Die entsprechenden Projektstrukturen inklusive der Ressourcen wurden weitestgehend aufgelöst.

Gleichzeitig wurde von der ursprünglichen Verpflichtung zur Umsetzung Abstand genommen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht derzeit keine verbindliche Einführung der im Modellprogramm entwickelten Ansätze vor.

Dahinter steht die Annahme, dass sich ein überzeugendes Konzept auch ohne gesetzliche Vorgaben in der Praxis etablieren kann.

Damit verschiebt sich der Fokus. Statt einer zentral gesteuerten Einführung stellt sich nun die Frage, ob und wie Einrichtungen die Ergebnisse freiwillig aufgreifen.

Zwischen Anspruch und Praxis

Mit dem Abschlussbericht liegt nun ein umfangreicher Erkenntnisstand vor. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Schritt von der wissenschaftlichen Modellphase in die breite praktische Anwendung kein Selbstläufer ist.

Viele Einrichtungen stehen weiterhin vor strukturellen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Dokumentation und Organisation sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen den Alltag.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Rolle ein Verfahren wie PeBeM künftig tatsächlich spielen kann?

Kann ein freiwilliges, wissenschaftlich entwickeltes Personalbemessungsverfahren in der Praxis ausreichend Orientierung bieten?

Oder benötigt es zusätzliche politische oder organisatorische Impulse, um Wirkung zu entfalten?

Fazit

Mit dem Ende des Modellprogramms ist die Diskussion um Personalbemessung in der Pflege keineswegs abgeschlossen – im Gegenteil. Vielmehr stellen sich nun eine Reihe neuer Fragen.

  • Wie werden Einrichtungen mit den Ergebnissen umgehen?
  • Werden einzelne Elemente des Verfahrens oder das vollständige Verfahren flächendeckend in der Praxis aufgegriffen und weiterentwickelt?
  • Welche Rolle werden Verbände, Politik und andere Akteure in der weiteren Entwicklung spielen?
  • Wird sich das Konzept auch ohne verpflichtende Einführung in der Praxis etablieren können?
  • Braucht es zusätzliche Impulse, um die Erkenntnisse aus dem Modellprogramm tatsächlich in den Pflegealltag zu überführen, oder bleibt PeBeM vor allem ein Referenzmodell für zukünftige Diskussionen über Personalstrukturen in der Pflege?

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob PeBeM zu einem Orientierungspunkt für Organisationsentwicklung in der Pflege wird – oder ob aus den gewonnenen Erkenntnissen ganz neue Ansätze entstehen.