Vernetzung für den Pflegealltag
Wie kann die Telematikinfrastruktur die Zusammenarbeit in der Pflege erleichtern? Diese Frage stand für Sinfonie beim TI-SUMMIT 2026 in Leipzig im Mittelpunkt. Gemeinsam mit unserem Partner RISE zeigte unser Geschäftsführer Thomas Grellner anhand konkreter Anwendungsfälle, wie digitale Kommunikation die Versorgung unterstützen kann.
Am 7. und 8. Oktober brachte der TI-SUMMIT in der Kongresshalle am Zoo Leipzig Akteure aus Gesundheitsversorgung, Technologie und Politik zusammen. Im Fokus standen die Anwendungen und die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur (TI) sowie der Austausch über ein digital vernetztes Gesundheitswesen.
Digitale Zusammenarbeit praktisch gedacht
In einer gemeinsamen Showcase-Session stellten Thomas Grellner und Dr. Dominik Schmelz von RISE vor, wie der TI-Messenger (TIM), KIM und ePA im Pflegealltag zusammenspielen können.
Das Beispiel griff eine klassische Situation aus der Versorgung auf: die kurzfristige Abstimmung zwischen Pflegeeinrichtungen und Arztpraxis bzw. Krankenhaus.
Dabei ging es um eine zentrale Herausforderung: Informationen müssen nicht nur sicher dort ankommen, wo sie für die Versorgung gebraucht werden, sondern vor allem vollständig integriert innerhalb täglichen Arbeitsmittel, der Pflege-Software, kommuniziert werden. Gerade wenn mehrere Einrichtungen und Berufsgruppen zusammenarbeiten, können digitale Kommunikationswege helfen, Abstimmungen zu vereinfachen und Medienbrüche zu reduzieren.
Mehrwert entsteht im Alltag
Für uns steht der praktische Nutzen für die Einrichtungen und ihre Mitarbeiter im Vordergrund. Wie lassen sich Informationen ohne unnötige Umwege austauschen? Wie kann die Zusammenarbeit über Einrichtungsgrenzen hinweg besser gelingen? Und wie werden digitale Anwendungen zu einer Unterstützung im täglichen Ablauf?
Der gemeins vorgestellte Anwendungsfall zeigte, wo die TI dabei ansetzen kann. Entscheidend ist, ihre Möglichkeiten mit den tatsächlichen Anforderungen der Pflege zu verbinden und die Menschen in der Versorgung in den Mittelpunkt zu stellen.
Wir bedanken uns bei unserem Partner RISE für die gemeinsame Gestaltung der Session und beim Veranstaltungsteam für den Rahmen zum fachlichen Austausch. Die Vernetzung im Gesundheitswesen bleibt eine gemeinsame Aufgabe, die wir mit unserer Erfahrung aus der Sozialwirtschaft mitgestalten möchten.
