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Qualitätsindikatoren

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Qualitätsprüfungen und Indikatoren

Qualitätsindikatoren in der stationären Pflege

In jüngster Zeit haben sich bedeutende Veränderungen in Bezug auf Qualitätsindikatoren in der Pflege ergeben. Die aktuellen Entwicklungen legen einen verstärkten Fokus auf eine umfassendere Bewertung der Pflegequalität, die den individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird. Es wurden neue Indikatoren eingeführt, die Aspekte wie die Lebensqualität, den Grad der Autonomie und die Zufriedenheit der Bewohner berücksichtigen. Darüber hinaus haben digitale Technologien eine entscheidende Rolle übernommen, um eine effiziente Datenerfassung und -analyse zu ermöglichen. Dieser Fortschritt ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung der Pflegequalität und trägt dazu bei, dass Pflegeeinrichtungen sich verstärkt auf personenzentrierte Versorgung ausrichten. Die aktuellen Entwicklungen in den Qualitätsindikatoren stellen einen bedeutsamen Schritt nach vorne dar und tragen dazu bei, dass die Pflegequalität in den Einrichtungen kontinuierlich optimiert wird.

Seit Juli 2008 gibt es das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (§ 115 Abs. 1a SGB XI), welches es Patienten ermöglicht, die Prüfergebnisse des MD Bund und des PKV-Prüfdienstes in der stationären Pflege besser zu verstehen. Die Pflegeeinrichtungen werden seitdem nach einer einheitlichen Systematik geprüft und die Ergebnisse als Pflegenoten veröffentlicht. Leider haben sich die Pflegenoten als unzureichend transparent erwiesen, weshalb ein neues Bewertungssystem entwickelt wurde. Im Jahr 2015 wurde die gesetzliche Grundlage hierfür geschaffen und es wurde ein Qualitätsmessungsinstrument als Ersatz für die Pflegenoten gefordert. Das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld und das aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen wurden damit beauftragt, ein solches Instrument zu entwickeln. Im September 2018 wurde der Bericht mit Vorschlägen für das neue Qualitätsmessungsinstrument an den Qualitätssausschuss Pflege übergeben.

Im März 2019 wurden wichtige Regelungen für die Qualitätsdarstellung in vollstationären Pflegeheimen beschlossen. Die neue Darstellung basiert auf drei Säulen:

Ergebnisse aus Qualitätsindikatoren

z. B. zur Mobilitätserhaltung, bei der Verhinderung von Druckgeschwüren oder die Anwendung von Gurtfixierungen und Bettgittern.

Ergebnisse aus Qualitätsprüfungen

z. B. die Unterstützung Pflegebedürftiger bei der Ernährung, Körperpflege oder Wundversorgung.

Einrichtungsinformationen

z.B. die Erreichbarkeit der Pflegeeinrichtung, die Möglichkeit des Probewohnens oder die Personalausstattung.

Diese Informationen sollen dabei helfen, die Qualität der Pflegeeinrichtungen besser nachvollziehen zu können. Die stichtagsbezogene regelhafte Erhebung und Veröffentlichung der Ergebnisindikatoren begann am 1. Januar 2022.

Bundesweite Veröffentlichungsportale

Die Pflegekassen nutzen bundesweit Portale zur Veröffentlichung der Qualitätsinformationen (z. B. der AOK Pflegenavigator, der BKK-PflegeFinder oder der Pflegelotse vom VDEK) und die Ergebnisse müssen in den Einrichtungen sichtbar ausgehängt werden.

Regelmäßige Überprüfung

Alle sechs Monate, zum von der Einrichtung gewählten Stichtag, müssen Daten zu wichtigen Indikatoren bei allen Bewohnern erhoben werden. Alle vollstationären Pflegeeinrichtungen führen eine Datenerhebung durch und übermitteln diese an die Datenauswertungsstelle (DAS).

Klare, verständliche Bewertungen

Die Ergebnisse werden in fünf Stufen bewertet, die sich am Durchschnitt aller Pflegeheime orientieren, angefangen von weit unterdurchschnittlich bis hin zu weit überdurchschnittlich.

Korrekte, plausible Daten

Es werden verschiedene Aspekte der Pflegequalität gemessen, wie z. B. die Mobilität, Selbstständigkeit und Vermeidung von Verletzungen. Auch Integrationsgespräche mit Bewohnern und die Kontrolle von Schmerzen sind Teil der Bewertung. Die Daten werden regelmäßig auf ihre Korrektheit überprüft. Im Zuge der externen Qualitätsprüfung erfolgt eine Überprüfung der Plausibilität der Indikatorendaten.

Sinfonie vereinfacht die Erhebung der Qualitätsindikatoren

Sinfonie erleichtert Einrichtungen die QI-Erhebung. Die Software integriert Qualitätsindikatoren in Ihre Dokumentation und vereinfacht das Ausfüllen der QI-Bögen durch die automatische Übernahme vorhandener Daten. Fortschrittsanzeigen und Plausibilitätsprüfungen helfen, qualitativ sichere Ergebnisse zu erzielen. Sinfonie begleitet Sie durch den gesamten Erhebungszyklus und erinnert Sie an wichtige Termine. Sie behalten den Überblick und können jederzeit auf historische Ergebnisse zugreifen. Die jeweiligen Ergebnisse aller Erhebungszyklen werden in einer Grafik aufbereitet und können ausgewertet werden. So können Sie Verbesserungspotentiale identifizieren und sich auf externe Qualitätsprüfungen vorbereiten.

Wir bieten viel mehr als Unterstützung bei der QI-Erhebung. Von Sinfonie bekommen Sie eine ganzheitliche Softwarelösung an für die Verwaltung, Dokumentation und Abrechnung soziale Einrichtungen.

Melden Sie sich gerne über das Kontaktformular und lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten für Ihre Einrichtung besprechen.